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![]() Prof. Dörr, OB St. Ingbert Georg Jung, Hans Jürgen Maurer, Prof Wilske, Hans Jürgen Konopka, Sebastian Pini, Staatssekretär Gesundheitsministerium (Foto: M.- Hassdenteufel, Stadt St. Ingbert) | |
![]() (Foto: M.- Hassdenteufel, Stadt St. Ingbert) |
Am 23. 2. 2010 fand in St. Ingbert / Saarland, das 5. Expertentreffen für Drogenerkennung statt. Rechtsmediziner, Juristen, Experten der Polizei und Fachleute aus der Wirtschaft aus mehreren europäischen Staaten waren der Einladung des Landesinstitutes für präventives Handeln gefolgt.
Dies war auch ein willkommener Anlass am Vorabend des Treffens auf einem Empfang im Rathaus der Stadt St. Ingbert einen Mann zu ehren, dessen Wirken mit seinem Institut dazu geführt hat, dass das Saarland eine führende Position bei der Drogenerkennung im Straßenverkehr eingenommen hat.
Professor Wilske hat nicht nur Pionierarbeit im Hinblick auf die Drogenerkennung geleistet, er hat auch immer den präventiven Aspekt der Drogenerkennung in den Vordergrund gestellt. Deshalb hat ihm die Deutsche Verkehrswacht das goldenen Ehrenzheichen verliehen.
Die Ehrung wurde von Professor Dörr, Leiter des Landesinstitutes für präventives Handeln und dem Geschäftsführer der Verkehrswacht Saarland, Hans Jürgen Konopka, vorgenommen.
In seiner Laudation führte Herr Professor Dörr u. a. aus:
Alle entscheidenden polizeibezogenen Forschungen auf dem Gebiet der Drogenerkennung in Deutschland und Europa sind bisher dank der Hilfe Ihres Institutes mit Beteiligung des Saarlandes erfolgt.
So war das Institut für Rechtsmedizin unter Leitung von Ihnen beispielsweise in folgende Forschungsprojekte maßgeblich eingebunden:
Bei all diesen Projekten war die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin der Universität des Saarlandes, unter Ihrer Leitung und der saarländischen Polizei, Garant für die über Europa hinausreichende Anerkennung des saarländischen Weges bei der Erforschung der Drogenerkennung und der Drogentests. Durch die Eingliederung in das Landesinstitut für Präventives Handeln ist die Drogenerkennung in ein Netzwerk eingebunden worden, zu dem die Bereiche Kriminalprävention, Gesundheitsförderung, Pädagogische Prävention und Begleitforschung gehören.
Die wissenschaftliche Unterstützung dieser Arbeit wurde von Ihnen, Herr Professor Wilske, ab dem Gründungsdatum garantiert.
Basierend auf den Erkenntnissen der Drogenerkennung und mit wissenschaftlicher Unterstützung Ihres Institutes konnte die Landesregierung in der Prävention, mit der Einbindung in dieses Netzwerk, neue Wege zum Wohle der saarländischen Bevölkerung beschreiten.
Mit dieser von Ihnen wissenschaftlich unterstützen Entscheidung wird es erstmals möglich sein, die Drogenprävention flächendeckend zu einem sehr frühen Zeitpunkt - unmittelbar nach dem (Erst)Konsum - anzusetzen.
Dies ist insbesondere für die Bereiche „Stärkung der erzieherischen Kompetenz“ und „Arbeitsplatzsicherheit“ vorteilhaft, da hier mit der möglichst frühen Entdeckung der größte mögliche Nutzen erzielt werden kann. Die Einbindung in das Netzwerk am Landesinstitut für Präventives Handeln ermöglicht es in der Folge, zielführende Maßnahmen koordiniert und erfolgversprechend einzuleiten und damit menschliches Leid zu verhindern.
Dank Ihrer wissenschaftlichen Pionierarbeit ist es erstmals möglich geworden, junge Menschen im frühest möglichen Stadium vor einer Drogenkarriere zu bewahren.
Herr Professor Wilske ist mit Ablauf des Monates März in den Ruhestand getreten.